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06-07-2021 - Lesezeit: 3 Minuten

‘Mein größtes Ziel ist es, eines Tages Deutscher Meister im Beach- und Hallenvolleyball zu werden’

Laurenz Welsch ist ein aufstrebender Volleyballstar in Deutschland. In der vergangenen Saison hatte er sein Debut mit den WWK Volleys aus Herrsching, Süddeutschland. In diesem Sommer will er auf den internationalen Beachvolleyballplätzen glänzen. Und er nimmt Eurosport nutrition überall hin mit. 

Die WWK Volleys – die den auffälligen Spitznamen ‘Geilste Club der Welt’ tragen – hatten erneut eine sehr starke Saison. Zum fünften Mal in Folge schaffte es der Bundesligist um Trainer Max Hauser ins Viertelfinale der Play-offs um die Deutsche Meisterschaft. Im Halbfinale des Landespokals zeigten sich die Netzhoppers Königs Wusterhausen nach fünf Sätzen aber als zu stark.

Rückblickend hat Laurenz Welsch gemischte Gefühle. „Durch die Verletzung von Dave Wiezcorek wurde mir schon früh eine wichtige Rolle zugeteilt und ich wurde mit meinen 17 Jahren schnell vom Team akzeptiert und respektiert. Insofern war es für mich eine sehr positive Saison. Ich habe bedeutende Erfahrungen auf höchstem Niveau in Deutschland gesammelt. Ich konnte viel von den erfahrenen Spielern lernen und bin dafür sehr dankbar. Ich habe mein persönliches Ziel erreicht, nämlich mein Debüt. Aber es ist schade, dass wir den Erfolg wegen des Coronavirus nicht mit unseren Fans feiern konnten.“

Rallies genießen

Dieser Sommer steht für Welsch ganz im Zeichen des Beachvolleyballs. Er wird an der Europameisterschaft (U20) in der Türkei, an der Deutschen Meisterschaft (U19) in Kiel, an der Bayerischen Beach Tour (München, Kempten, Mühldorf) und an der German Beach Tour (Düsseldorf und Hamburg) teilnehmen. Das große Finale der Beachvolleyball-Kampagne ist die Weltmeisterschaft (U19) in Thailand. „Diesen Sommer wird es wieder etwas gewöhnungsbedürftig werden. Beachvolleyball zieht mit seinen Ständen an den schönsten Stränden der Welt immer wieder viele Fans an. Hoffentlich ändern sich die Zeiten bald, damit die zahlreichen Fans wieder kommen und die Rallies und die Siege genießen können.“

Cut-Shot

Welschs Abstecher zum Beachvolleyball war eine schöne Abwechslung. „Es ist toll, nur zu zweit im Sand zu spielen. Aber mit der Zeit freut man sich auch wieder darauf, als Team in der Halle Volleyball zu spielen. Wie auch immer, für einen jungen Spieler wie mich ist es wichtig, so viel wie möglich zu spielen, wo immer es geht. Es ist gut für meine Entwicklung, obwohl ich sagen muss, dass beide Sportarten unterschiedliche Herausforderungen haben – also muss ich mich vielleicht irgendwann für die eine oder andere entscheiden. Die größte Herausforderung beim Beachvolleyball ist der Platz selbst, mit ständig wechselnden Bedingungen im Sand. Es ist viel anstrengender. Bei der Vorbereitung ist es daher wichtig, die spezifischen Beachvolleyball-Techniken im Sand zu trainieren. Den Cut-Shot zum Beispiel verwendet man natürlich nicht in Innenräumen.“

Elektrolyte und Mineralien

In der Beachvolleyball-Saison trifft Welsch gezielte Ernährungsentscheidungen. „Grundsätzlich ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Außerdem muss man bedenken, dass man im Sommer oft bei hohen Temperaturen und in der prallen Sonne spielt. Daher ist die Flüssigkeitszufuhr von größter Bedeutung, ebenso wie die Versorgung des Körpers mit ausreichend Elektrolyten und Mineralien. Der Eurosport nutrition Isotonic Sports Drink ist großartig, er hilft mir das Beste aus mir herauszuholen und schmeckt außerdem gut. Beachvolleyball beinhaltet oft mehrtägige Turniere und normalerweise spielt man zwei oder drei Spiele am Tag. Die schnelle Energieversorgung hat höchste Priorität. Die Energy Gels und Energy Bars erfüllen mit dem 2:1 Verhältnis von Glukose zu Fruktose ein großes Bedürfnis.“

Zielstrebiger Spieler

Die nächste Volleyballsaison beginnt im Oktober. Die Ambitionen von Welsch und dem Team sind hoch, sowohl in der deutschen Bundesliga als auch im Challenge Cup, dem zweitwichtigsten europäischen Wettbewerb, für den sich die WWK Volleys qualifiziert haben. „Mit den WWK Volleys wollen wir an den Erfolg der letzten Saison anknüpfen und den nächsten Schritt in den nationalen Pokal und die Play-offs gehen. Vor allem die Erfahrungen aus dem Challenge Cup sollen uns weiterhelfen. Wir hoffen, gegen einen namhaften Gegner zu spielen und als Team auf internationaler Ebene zu wachsen“, sagt Welsch, der in der nächsten Saison selbst ein noch kompletterer Spieler werden möchte. Vor allem auf körperlicher Ebene hofft er, die Messlatte noch viel höher legen zu können.

„Wenn ich mich im nationalen Vergleich mit meiner Altersklasse vergleiche, kann ich mit meinem Niveau sehr gut mithalten. Mir ist aber auch bewusst, dass ich erst am Anfang einer langen Karriere stehe und den Schritt an die absolute Spitze erst noch schaffen muss. Das möchte ich Schritt für Schritt machen. Sowohl bei den WWK Volleys als auch bei der German Beach Tour möchte ich meine Fähigkeiten weiterentwickeln, damit ich auf Dauer ein bestimmender Spieler bei Wettkämpfen und erfolgreich sein kann. Mein größtes Ziel ist es, eines Tages Deutscher Meister im Beach- und Hallenvolleyball zu werden.“